Warum du weißt, was dir gut tut – und es trotzdem nicht machst
- Stefanie Schaad

- 14. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Und warum das nichts mit Disziplin zu tun hat

Du kennst das Gefühl, oder? Du weißt genau, was dir guttäte – und machst es trotzdem nicht. Nicht weil du nicht willst. Und auch nicht, weil du zu wenig Disziplin hast.
In meiner Umfrage Was würdest du dir wünschen? habe ich 15 Personen (davon über 90% Frauen) aus meinem Newsletter genau dazu befragt. Und eine Antwort hat mich wirklich beschäftigt – weil ich sie so gut kenne:
„Ich weiß eigentlich, was mir gut tut… aber ich mache es nicht."
Fast alle haben schon so vieles ausprobiert. Meditation, Yoga, Coaching, Atemübungen, Energiearbeit. Und weißt du was? Es hilft. Wirklich. Nur eben oft nicht in dem Moment, wo es gebraucht würde. Eine der Frauen hat es so formuliert:
„Alles, was eine weitere Verpflichtung ist, funktioniert nicht."
Ich glaube, das trifft es ziemlich genau.
Es ist kein Disziplinproblem
Viele Frauen beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn alles zu viel wird: Gereiztheit, die sie eigentlich gar nicht wollen. Gedanken, die nicht aufhören. Erschöpfung, obwohl sie genug geschlafen haben. Und dieses Gefühl, zu funktionieren, aber innerlich nicht wirklich verbunden zu sein.
Wenn ich frage, was sie sich am meisten wünschen, sagen viele nicht „mehr Leistung“ oder „mehr Selbstoptimierung“. Sondern mehr Freude, mehr Leichtigkeit, mehr Verbundenheit mit sich selbst.
Oft liegt der Grund dafür nicht darin, dass zu wenig gewusst oder zu wenig gewollt wird. Bei manchen Frauen spielen chronischer Stress, Überforderung oder frühere Belastungserfahrungen eine Rolle.¹ Dann bleibt das Nervensystem länger im Alarmmodus, und der Körper priorisiert Sicherheit und Entlastung statt Ruhe und Selbstfürsorge.² Das ist keine Schwäche, sondern eine verständliche Reaktion des Systems. Bei anderen spielen hormonelle Veränderungen, Schlafstörungen oder die normale Belastung des Alltags eine größere Rolle.³
Was dann passieren kann, kennst du vielleicht: Selbst etwas, das dir eigentlich guttun würde, fühlt sich an wie noch eine Aufgabe. Der Körper sucht nach schneller Entlastung — nicht, weil Disziplin fehlt, sondern weil er noch nicht wirklich heruntergefahren ist. Und genau so dreht sich die Spirale weiter.
Was wirklich hilft – und wann
In der Umfrage hat mich auch interessiert, wann die Befragten Unterstützung am ehesten nutzen würden. Die häufigste Antwort:
„Zwischendurch, wenn ich merke: jetzt brauche ich was."
Das macht Sinn. Und gleichzeitig weiß ich auch: Was mich wirklich trägt, ist die Zeit, die ich mir bewusst einräume – nicht nur reagiere, wenn es brennt.
Ich mache das selbst nicht immer perfekt. Auch bei mir gibt es Phasen, wo manches pausiert, sich verändert oder neu findet. Was sich aber wirklich durchzieht – seit dem ersten Tag meiner Ausbildung in Energiemedizin – ist die Daily Energy Routine. Sie ist mein Anker. Nicht weil ich so diszipliniert bin, sondern weil sie mir wirklich guttut und mich in der Tiefe stärkt. Ich spüre den Unterschied, wenn ich sie weglasse.
Und genau das, glaube ich, ist der Schlüssel: nicht die perfekte Routine finden. Sondern deine. Etwas, das sich nicht wie eine Aufgabe anfühlt – sondern wie Heimkommen. Ob das fünf Minuten zwischendurch sind oder ein fixer Moment in der Woche, den du dir schützt.
Dabei möchte ich dir gerne die Hand reichen.
🚨 Das SOS Energy Kit – für genau diesen Moment
Genau deshalb habe ich das SOS Energy Kit designt. Der Impuls dafür kam direkt aus meiner Umfrage: Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich etwas für genau diese akuten Momente. Und das hat mir den Anstoss für diese Erste Hilfe bei Stress gegeben. Überall, ohne Vorkenntnisse, sofort verfügbar.
Es sind drei kurze HELPER – für genau diese Momente:
Wenn alles zu viel wird → Nervensystem beruhigen
Wenn dein Kopf nicht aufhört → Gedanken stoppen
Wenn du dich leer fühlst → Energie wieder aktivieren
Du öffnest das Video, das gerade passt, und machst einfach mit. Mehr braucht es nicht.
Dazu habe ich dir ein PDF mit allen Infos zu den Übungen erstellt. So erhältst du einen schönen Überblick und zusätzliches Wissen zu den Wirkungsweisen.
Und wenn du merkst, dass du dir mehr als nur den SOS-Moment wünschst – einen fixen Anker in der Woche, der wirklich hält – dann wartet im Kit auch ein besonderer Einstiegspreis für THE PRACTICE auf dich.
💜 Nachsicht und nicht aufgeben
Und noch etwas zum Schluss: Sei nachsichtig mit dir und gib nicht auf.
Es geht nicht darum, alles richtig zu machen oder endlich die perfekte Lösung zu finden. Es geht darum, immer wieder den Weg zurück zu dir zu finden.
Bleib dran. Fang einfach an. Schau, was passiert. Und bleib neugierig auf dich.
Danke fürs Lesen ❣️
Von Herzen, Stefanie
🔗 Weiterführende Links
Anmerkungen ¹ RKI: Chronischer Stress bei Erwachsenen in Deutschland ²Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: Dauer-Stress gefährdet Hormongleichgewicht ³Hormonelle Veränderungen & Schlafstörungen: AOK Gender Sleep Gap


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